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Hilfe für
Simbabwe

Stein am Rhein

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Spitalalltag

Der Unterhalt des Muvonde Spitals setzt sich zusammen aus Infrastruktur, instrumenteller Versorgung und Sicherstellung von Nahrung. Neben Generatoren für die Stromgewinnung sorgen Wasserpumpen für eine umfängliche Wasserversorgung. Zur instrumentellen Versorgung gehören unter anderem Instrumente für den Operationssaal, Matratzen für die Patientenbetten oder Röntgengeräte. 

Patientenversorgung

Als Spital mit einem umfänglichen Einzugsgebiet ist es das Ziel, so vielen Kranken und Leidenden wie möglich zu helfen. Das Personal kümmert sich um ambulante und hospitalisierte Patienten. Dabei werden grosse und kleine Operationen durchgeführt. Zentral ist auch die Augenklinik, die sich um die weitverbreiteten Star-Erkrankungen kümmert. Aufgrund der grossen HIV- und Aids-Rate sind viele der Patienten mit dem Virus angesteckt und erhalten im Spital eine entsprechenden Behandlung. Die Behandlungskosten bleiben für den Patienten dabei so tief wie möglich. Rund die Hälfte der Patienten kann ihre Behandlung bezahlen, der Rest bezahlt einen Teil, viele gar nichts. Jeder Patient wird behandelt - ohne Einschränkung.

Ausbildung

Von 2003 bis 2005 wurde dank einer grosszügigen Spende ein Traum wahr. Seit zwölf Jahren steht auf dem Spitalkomplex eine Schwesternschule, die eine Ausbildung für rund 90 Schüler und Schülerinnern ermöglicht. Das spitaleigene Personal führt die Ausbildung, so dass möglichst praxisnahe Erfahrung gesammelt werden kann. Die meisten Schüler bleiben dem Spital erhalten, andere wechseln in Regierungsspitäler. Die Ausbildung im Muvonde Spital wird von der simbabwischen Regierung anerkannt.

Waisenkinder

Das grosse Aids-Elend ist besonders an der steigenden Anzahl Waisenkinder sichtbar. Im Jahr 2011 lag die Zahl von Vollwaisen im Einzugsgebiet des Muvonde Spitals bei 1076, weiter gab es 726 Halbwaisen. Mit unserem Waisenprogramm ermöglichen wir den Kindern eine regelmässige Versorgung mit Nahrungsmitteln und Kleidern durch unser Team. In den Dörfern werden Freiwillige ausgebildet, die sich den Waisenkindern annehmen. Die grosszügige Spende der Rotarier Singen und Radolfzell, sowie der deutschen Organisation "Ein Herz für Kinder" ermöglichte den Bau von 36 Doppelraumhäuschen und 31 Buschtoiletten für von Waisenkindern geführten Familien im Busch. Hunderten von Waisenkindern ermöglichen wir eine Schulausbildung auf Stufe der Primar- und Sekundarschule. 

Transportwesen

Transportmöglichkeiten sind für das Spital unerlässlich. Der Transport von Lebensmitteln, Maschinen oder anderem Material für den Spitalbetrieb kann durch Fahrzeuge ermöglicht werden. Autos, die als Ambulanz benutzt werden, machen Besuche im Busch möglich, so dass entlegene Dörfer ohne tagelangen Fussmarsch erreicht werden können. 

Nahrungsmittel

Um gegen die Lebensmittelknappheit und die Hungersnot vorzugehen, wird das Muvonde Spital stetig mit genügend Nahrung für Patienten und Mitarbeiter versorgt. Auch die Waisen erhalten ihren Anteil. Da die Nahrungsmittelbeschaffung im Land selber teilweise oft schwierig ist, wird auf den Import vom Nachbarland Südafrika zurückgegriffen.

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