Spital
Das Spital
Eine Gründung der Immensee-Patres aus der Schweiz.
Das auf 200 Betten ausgebaute Spital und ein Sanatorium mit 300 Betten liegen auf einer Meereshöhe von 1500 Metern und sind dadurch malariafrei ( im Gegensatz zu Matibi ).
Im Umkreis von fast 100 Kilometern leben ca. 250'000 Menschen, die auf dieses Spital angewiesen sind. Der Andrang ist entsprechend gross.
Im Durchschnitt werden jährlich 5000 Patienten aufgenommen und 20- bis 30'000 Menschen ambulant behandelt. Viele Patienten können die Behandlung nicht bezahlen, werden aber im Gegensatz zu den Regierungsspitälern trotzdem behandelt.
Laut Dr. Aschwanden ist die Infrastruktur des Spitals für afrikanische Verhältnisse recht gut.
Nachrüstungen sind aber unumgänglich und oft sehr schwierig zu bewerkstelligen.
An den Betriebs- und Unterhaltskosten beteiligt sich der Staat Simbabwe nicht mehr.
Ohne unseren Verein müsste das Spital geschlossen werden. Die Bevölkerung würde jeglicher medizinischer Versorgung verlustig gehen.
Neben Dr. Herbert Aschwanden arbeiten zur Zeit auch 3 einheimische Ärzte , die Zahl des Pflegepersonals inkl. Küche, Reinigung usw. beläuft sich auf rund 110 Personen, die vom Staat einen Lohn erhalten, der das Überleben kaum sichert. Selbstversorgung ist deshalb überlebenswichtig.
Von privater Seite ( Herr E.F. Sauerbruch und Rotary-Mitglieder von Singen und Radolfzell) werden die Ärzte finanziell unterstützt und vom Verein wurde ihnen ein Auto zur Verfügung gestellt, das in ihr Eigentum übergeht, wenn sie mindestens 5 Jahre am Spital arbeiten.
Dr. Aschwanden arbeitet ehrenamtlich.
In den letzten Jahren konnten wesentliche Verbesserungen und Projekte realisiert werden.
Siehe realisierte Projekte:

